Zu zweit ist man nicht so allein: Tokio – Kyoto – Tokio

Raus aus der Kapsel, ab zum Flughafen und … äh, wie komme ich zum Flughafen? Wie ein kleines Kind vorm Schokoladenberg stehe ich mit aufgerissenen Augen und offenem Mund vor der Übersichtskarte der Bahnlinien. Zumindest habe ich hier nicht das Problem, wie beim Straßenkarten lesen, ob ich das Ganze überhaupt richtig herum betrachte. Die Übersichtskarte hängt überdimensioniert an der Wand. Das ist die einzige Hilfestellung, die man erwarten darf. Menschenmassen um mich. Da wird doch jemand Englisch können? Aber jeder hat sein eigenes Ziel und ich steh verlassen vor dem Kunstwerk, das kein einziges für mich lesbares Zeichen hat. (Das gezeigte Bild hatte ich selbstverständlich NICHT als Fahrplan verwechselt)

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22. Etappe: Japan – Das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten: Hakodate – Tokio

Wenn ich mit einem Wort Japan bzw. die Japaner beschreiben soll, nehme ich zweifelsfrei: anders.

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21. Etappe: Dorthin, wo die Sonne aufgeht: Vladivostok – Hakodate

Japan!
Bin zwar schon nah dran, nur von Vladivostok aus will ich nicht nach Japan, denn mit meinem Motorrad komme ich nicht auf direktem Wege rein. Ich habe kein Carnet de Passage. Aber das braucht man für Japan…außer man versucht es mit nem Trick.
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20. Etappe: Chabarowsk – Vladivostok

Die Strecke von Chabarowsk nach Vladivostok erledige ich an einem Tag ohne große Zwischenvorkommnisse oder irgend etwas Erwähnenswertem. Meist gut geteert, ab und zu ne Baustelle mit ein wenig Schotter. Das war’s. Aber Vladivostok ist erwähnenswert bzw. was ich dort erlebe.

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1. Halbrunde: München – Vladivostok

Geschafft! :-)
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19. Etappe: Auf nach Chabarowsk: Olchon – Chabarowsk

Auf Olchon grabe ich meine Maschine , bei dem Versuch zum Strand zu kommen, in den Sand ein. Damit ist der Zeltplatz für heute festgelegt.
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Eine unerwartete Leichtigkeit

Irkutsk hielt mich länger auf, als geplant. Eigentlich wollte ich nur kurz reinschauen, denn ach so attraktiv ist die Stadt auch nicht unbedingt. Zwar tausend mal besser als Ulan-Bator, aber nicht die Erleuchtung. Trotzdem schlenderte ich sehr lang herum. Plötzlich wollte meine in Almaty neu gekaufte Digitalkamera nicht mehr. Ok, das ist die Antwort auf die Frage, wie lange diese Kamera halten wird: Nicht sehr lange. Ich freute mich schon auf das Hin und Her mit dem Hersteller bzgl. Garantie, da ja in Kasachstan gekauft. Aber ich hatte Glück im Unglück (naja): In der Nacht wurde mir die defekte Kamera geklaut. Jetzt muss sich jemand anderes damit herum ärgern. Oder er versucht sie mit dem ebenfalls günstig erworbenen Werkzeug von mir zu richten. Jetzt darf ich keine Panne mehr haben, denn da kann ich selbst nix mehr machen. Es ist ALLES weg. Sagt Stopp: Spezialwerkzeug, Maulschlüsselsatz, Bitsatz, Reifenflickzeug, Luftpumpe, ..Ihr sollt Stopp sagen.. Epoxidharz, Multimeter, Spezialbatterien für den SPOT, ich könnte noch ne zeitlang so weiter machen. Blöd gelaufen. Warum glaube ich dem Guesthouse, bei dem ich schlief, dass der Parkplatz bewacht ist? Tja, egal. Die Maschine ist jetzt unglaublich leicht! Irgendetwas Positives muss ich finden. Es wird langsam zäh, wenn es so weiter geht.
Ich könnte etwas Glück gebrauchen.

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18. Etappe: Ulan Bator – Olchon

Durch die langen Reparaturmaßnahmen blieb ich deutlich länger in Ulan Bator als geplant. Die Stadt konnte ich mir dabei noch gar nicht näher ansehen. Aber eventuell überzeugt sie ja im Detail. Negativ.

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Kleine Ursache, großer Schaden

Die Mongolei fordert ihre Opfer. Von fünf Tagen in Ulan Bator verbrachte ich vier für die Instandsetzung meines Motorrads.
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17. Etappe: Mongolei: Tashanta – Ulan Bator

Morgens extra früh aufgestanden. Das war ein Tipp von Derek, dem Engländer, der nach 200 km Mongolei, die Weiterfahrt abbrach. Ich bin der Einzige hier. Klasse, dann komme ich ja früh rüber und kann am ersten Tag ordentlich Kilometer machen. Eine russische Zöllnerin kommt zum Dienst. Mehrere Minuten steht sie neben mir vor dem verschlossenen Tor, als sie mich plötzlich anspricht und irgend etwas mit Mongolia, Nadaam Festival und Holiday meint.
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16. Etappe: Almaty – Tashanta (Altai)

Das Motorrad ist endlich bereit, Almaty erkundet und von meinem Paket mit den Ersatzteilen keine Spur. Laut DHL soll es zwei bis drei Wochen dauern und laut Onlineverfolgung befindet es sich schon seit geraumer Zeit in den Händen der Kasachischen Post. Allerdings weiß diese nichts davon. Ein Mitarbeiter von DHL Kasachstan kümmert sich rührend um meine Angelegenheit, aber er kann mir nur mitteilen, dass es wohl noch drei bis vier Wochen dauern kann. Diese Zeit habe ich nicht. Also los.

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15. Etappe: Osh – Almaty

Die feuchte Hitze in Osh drückt. Ich will los. Da die kirgisisch-kasachische Grenze im Nordosten zu der Zeit gesperrt ist, entscheide ich mich, zuerst den großen See Issyk-Köl zu umrunden und anschließend nach Bishkek zu fahren. Von dort soll es weiter nach Almaty gehen.

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14. Etappe: Tashkent – Osh

Mein Visum für Usbekistan läuft ab und zwar am nächsten Tag. Bis zur kirgisischen Grenze sind es knapp 350 km. “Kein Problem,” denke ich mir “das schaffe ich an einem Tag”. Der Polizist an der Kontrollstation zum (usbekischen) Fergana-Tal sieht das anders. Das sei zu kurz. Er will mich beinah schon nicht mehr in das Gebiet Richtung Osh hinein lassen. Weiß er etwas, was ich nicht weiß? Sind die Straßen doch schlechter als angenommen? War ich jetzt doch zu naiv?

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13. Etappe: Chiva – Tashkent

Seit Tagen das erste Mal wieder allein unterwegs. Wie bei so vielem, gilt auch beim Reisen alleine: Keine Vorteile ohne Nachteile.

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12. Etappe: Aktau – Beyneu – Chiva – Road of Hell II & III

Jetzt soll es endlich nach Usbekistan gehen. Wird auch Zeit. Mit Stéphane habe ich ausgemacht, uns nachmittags zu treffen, um die Asphaltstrecke bis hinter Shetpe zu machen. Dann können wir am nächsten Tag ausgeruht die berüchtigte Tour nach Beyneu angehen. Und dann nach Chiva.

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